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Tipps zur Energieberatung

Energieberatung
Nach einem z.B. Energie-Check eines Handwerkers geht es jetzt in die Tiefe. Wo sich Ihr Geld im wahrsten Sinne des Wortes in Luft auflöst, weil Wärme und damit kostbare Ressourcen verpuffen – dass kann Ihnen ein Energieberater sagen. Sie haben jetzt zwei Möglichkeiten ein ausführliches Gutachten zu Ihrem Gebäude erstellen zu lassen:

Sie beauftragen einen Gebäudeenergieberater des Handwerks. Kontakte zu Energieberatern in Ihrer Nähe finden Sie über Ihre Handwerkskammer (Stichwort: "Gebäudeenergieberater des Handwerks").

Oder:

Sie nehmen das Förderprogramm "Vor-Ort-Beratung" des Bundwirtschaftsministeriums in Anspruch. Die Energieberatung von anbieterunabhängigen Gebäudeenergieberatern und Ingenieuren wird bei einem Ein/Zweifamilienhaus mit 300 Euro, für Wohngebäude mit drei und mehr Wohneinheiten mit 360 Euro (bis zu 50 Prozent der Beratungskosten) vomBundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle(BAFA) bezuschusst. Zusätzlich kann ein Blower-Door-Test oder eine Thermografieaufnahme und eine Stromsparberatung gefördert werden. Energieberater finden Sie unterwww.bafa.de- Energie - Energiesparberatung. Der Berater übernimmt die Abrechnung mit dem BAFA. Voraussetzung ist, dass der Bauantrag vor dem 31. Dezember 1994 gestellt worden ist, und es sich um ein Wohngebäude handelt.


Was Sie von den Beratungen erwarten können: Analyse des Ist-Zustandes
Bei Ihnen Zuhause notiert der Berater Haustyp und Baujahr, Zahl der Wohneinheiten und die Größe der beheizbaren Wohnfläche. Er untersucht die Dämmung von Wänden und Decken, sucht nach Wärmebrücken etwa an Balkonplatten und ermittelt den Wärmebedarf Ihres Hauses. Wie alt ist die Heizung, wie wird sie geregelt und wie hoch der Verbrauch? Ist die Pumpenleistung optimal? Der Energieberater nimmt die Heizungsanlagen unter die Lupe und prüft alle möglichen energietechnischen Verbesserungen. Können erneuerbare Energien genutzt werden, und wenn ja: wie? Antworten auf diese Fragen ermittelt der Energieberater während der Analyse.

Der Energieberater erstellt eine individuelle Kosten-Nutzen-Berechnung für unterschiedliche Maßnahmenpakete zur energetischen Gebäudesanierung.


Der Beratungsbericht
Anhand der Daten schreibt Ihnen der Energieberater einen Bericht, der folgende Punkte enthält:

  • allgemeinverständliche Zusammenfassung der Ergebnisse und Empfehlungen,
  • Grunddaten des Hauses,
  • energetischer Zustand von Gebäude, Warmwasserbereitung und Heizungsanlage mit Schwachstellen,
  • mögliche Maßnahmenpakete mit Kostenangaben,
  • Hinweis, wie Sie erneuerbare Energien nutzen können,
  • Vergleich des Energiebedarfs jetzt und nach der Sanierung,
  • Schadstoff-Einsparungen nach der Sanierung,
  • Wirtschaftlichkeit der Maßnahmen (nachvollziehbar),
  • Empfehlungen auch zu Fördermöglichkeiten.




Das persönliche Beratungsgespräch
Hat der Energieberater den Bericht übergeben, folgt ein persönliches Abschlussgespräch: Dabei erläutert er Ihnen die vorgeschlagenen Maßnahmen. Sie sollten mit Arbeiten dort beginnen, wo es die größten Wärmeverluste gibt und auf Synergieeffekte bei unterschiedlichen Maßnahmen achten. Der Energieberater wird Sie auf Förderprogramme aufmerksam machen und Ihnen entsprechende Ansprechpartner nennen.

Hinweis:

  • Halten Sie für die Beratung Energiekostenabrechungen, Schornsteinfegerprotokolle, Bauunterlagen wie den Grundriss oder die Baubeschreibung bereit.




Der Energieausweis
Seit Juli 2008 ist der Energieausweis für alle Häuser Pflicht, wenn Eigentümer ihre Immobilie verkaufen, verpachten oder neu vermieten wollen. Ihr Berater kann in der Regel den Ausweis ausstellen. Sinnvoll ist es allerdings, erst nach der Sanierung den neuen Energiebedarf zu dokumentieren.


Fördermöglichkeiten prüfen
Gut fürs Klima und fürs Konto: Ob Zuschüsse oder zinsverbilligte Darlehen bekommen Sie von Ihren Energieberater genannt – ein Berater Ihrer Bank hilft Ihnen, finanzielle Wege abzustecken und erläutert günstige Finanzierungsmöglichkeiten.


KfW- Fördermöglichkeiten
Im Rahmen der Förderinitiative "Energetisch sanieren" können Sie bis zu 75.000 Euro zinsverbilligten Kredit pro Wohneinheit von der bundeseigenen KfW- Bankengruppe erhalten. Eine Voraussetzung: Ihr Gebäude muss vor 1995 fertig gestellt worden sein. Wenn Ihr Haus nach der Sanierung mindestens Neubau-Standard erreicht, bekommen Sie von der KfW einen Tilgungszuschuss bis zu 12,5 Prozent der bewilligten Summe. Den Kreditantrag können Sie bei Ihrer Hausbank stellen.


Wohlfühlen
In Ihrem frisch sanierten Haus genießen Sie viele Vorteile: Sie sparen Energiekosten und wertvolle Ressourcen wie Erdöl. Damit tragen Sie aktiv zum Klimaschutz bei. Sie haben den Wohnkomfort und Wohlfühlfaktor Ihres Hauses erhöht. Außerdem wurde der Wert der Immobilie gesteigert und Sie haben es "enkeltauglich" gemacht. Indem Sie Handwerker beauftragt haben, konnten Sie auch noch Arbeitsplätze sichern.


Quelle der Bilder und Texte: Haus sanieren - profitieren 

 

TIPPS ZUM ENERGIEBEWUSSTEN VERHALTEN

Energiebewußt verhalten
Aus gutem Grund werden Häuser heute luftdicht gebaut: Sich in den eigenen vier Wänden wohl zu fühlen, ist einfach, wenn der Wind nicht durch die Ritzen pfeift. Dichte Häuser steigern den Wohnkomfort und sparen Energiekosten. Allerdings müssen sie auch gut gelüftet werden: Wenn die notwendige Lüftung falsch durchgeführt wurde, haben Sie einen erhöhten Energieverbrauch und schlechte Luftqualität in Ihren Räumen.

Eine Wand atmet nicht: Den Austausch verbrauchter Luft und überschüssiger Luftfeuchtigkeit erreichen Sie nur durch offene Fenster oder Lüftungsanlagen. Beim Lüften entweicht warme Luft und die einströmende kalte Außenluft muss wieder aufgeheizt werden.


Richtig lüften


Damit Sie Energieverluste vermeiden und eine gute Luftqualität in Ihren Räumen haben, sollten Sie folgende Regeln für richtiges Lüften beachten:

  • Führen Sie Feuchtigkeit über Fenster dort ab, wo sie entsteht, wie etwa im Bad oder der Küche.
  • Öffnen Sie die Fenster ganz (Stoßlüftung).
  • Drehen Sie während des Lüftens die Thermostatventile an den Heizkörpern zu.
  • Leiten Sie warme und feuchte Luft nicht in kalte und unbeheizte Räume. Lüften Sie benutzte Räume etwa stündlich für zwei bis drei Minuten. Nebeneffekt: Schadstoffe werden auch abgeführt.
  • Orientieren Sie die Lüftung am Bedarf: Räume, die Sie nicht oft nutzen, brauchen nicht so häufig gelüftet zu werden.




Kontrolliert lüften
Wenn Sie per Hand den notwendigen Luftwechsel nicht sicherstellen können, sollten Sie über eine kontrollierte Lüftung nachdenken. Dabei gibt es verschiedene Möglichkeiten: Die einfachste Variante ist es, so genannte Einzelraumlüfter einzusetzen, die als reine Abluftventilatoren etwa im Badezimmer arbeiten. Die Zuluft, also die einströmende Luft, gelangt in der Regel über Türschlitze in den Raum. Dabei geht Energie verloren, weil frische Luft von draußen einströmt und wieder aufgeheizt werden muss. Das muss nicht sein: Einzelraumlüfter mit Wärmerückgewinnung, die gleichzeitig Zu- und Abluftventilatoren sind, nutzen die Energie der warmen Innenluft, um die kalte Luft von draußen vorzuheizen.

Hinweis:

  • Achten Sie auf geräuscharme Ventilatoren.

Zentral lüften
Bei einer zentralen Lüftungsanlage wird die verbrauchte Luft aus mehreren Räumen über Abluftkanäle abgesaugt und frische Luft über Lüftungskanäle im Haus verteilt. Zusätzlich kann dabei die Energie aus der Abluft über einen Wärmetauscher auf die kalte Zuluft übertragen oder durch eine Wärmepumpe zur Warmwasserbereitung genutzt werden.

Bei der Installation der Kanäle sollten Sie darauf achten, dass Sie diese später auch reinigen können. Wenn Sie an stark befahrenen Straßen wohnen, bieten zentrale Zu- und Abluftanlagen noch weitere Vorteile: Die Zuluft wird gefiltert, bevor sie in die Wohnung kommt. Außerdem lassen Sie den Straßenlärm draußen, weil Sie Ihre Fenster nicht öffnen müssen.


Quelle der Bilder und Texte: Haus sanieren - profitieren 

 

 

TIPPS ZUR ANLAGENTECHNIK

Anlagentechnik
Bei der Planung einer umfassenden energetischen Sanierung Ihres Hauses sollte auch die Heizungsanlage mit modernisiert werden. Denn durch die Dämmung der Gebäudehülle und den Austausch der Fenster verringert sich der Energiebedarf Ihres Hauses. Die technische Anlage sollte zu diesem neuen Bedarf passen.

Moderne Heizungsanlagen benötigen bis zu 40 Prozent weniger Brennstoff und stoßen über 80 Prozent weniger Schadstoffe aus - sie haben geringere Heizkosten und schonen die Umwelt!

Heizungsanlagen gibt es für unterschiedliche Energieträger. Nach wie vor kommen die endlichen Brennstoffe wie Heizöl und Erdgas zum Einsatz, zunehmend finden aber die erneuerbaren Energieträger wie Holz, Pflanzenöl, Erdwärme und Sonnenenergie etwa Abnehmer.

Ob Brennwerttechnik, eine Holzpelletheizung, Blockheizkraftwerk oder der Anschluss an ein Nah- oder Fernwärmenetz - gemeinsam mit Ihrem Energieberater finden Sie eine technische Anlage, die zu Ihren Ansprüchen und Ihrem Haus passt.

Zu folgenden Anlagentechniken finden Sie hier Informationen:

  • Brennwerttechnik
  • Kraft-Wärme-Kopplung / Blockheizkraftwerk
  • Wärmepumpe
  • Holzpelletheizung
  • Thermische Solaranlage




Brennwertheizung

 

Brennwertheizung : BildquelleHaus sanieren – profitieren 

Sie haben einen Topf mit Wasser auf dem Herd stehen und bringen ihn zum Kochen: die Wassertemperatur steigt auf 100° C an - das Wasser kocht. Wenn Sie jetzt den Herd nicht abbstellen, verdampft das gesamte Wasser ohne das die Temperatur steigt. Die zugeführte Energie ist im Wasserdampf. Wenn dieser Wasserdampf bei sinkenden Temperaturen wieder kondensiert, bildet sich wieder flüssiges Wasser und die Wärme wird an die Umgebung wieder abgegeben. Dies ist das Geheimnis des Brennwerteffektes.

Wie funktioniert dies bei Ihrer Heizung? Statt des Wassers werden nun die Abgase abgekühlt. Konstanttemperaturkessel erwärmen das Heizungswasser auf bis zu 90° C, die Abgastemperaturen liegen oft über 160° C; Niedertemperaturkessel stellen Heizungswassertemperaturen von 40° - 80° C zur Verfügung, die Temperaturen der Abgase liegen bei 120° C und mehr. Nur rund 45° C beträgt die Abgastemperatur hingegen bei modernen Brennwertsystemen.

Die Kühlung der Abgase erfolgt in zwei Schritten: in einem ersten Wärmetauscher werden die Abgase auf Temperaturen zwischen 60° und 70° C abgekühlt. Die Wärme, die hierbei frei wird, erwärmt das Wasser des Rücklaufs (dies ist das Wasser, das von den Heizkörpern zur Heizung zurückfließt) auf bis zu 80° C. Hierdurch ist es möglich, durch Beimischen von kälterem Wasser fast jede gewünschte Vorlauftemperatur zu erzielen. Als Vorlauf wird der Teil des Heizungskreislaufes bezeichnet, in dem das Wasser von der Heizung zu den Heizkörpern fließt.

Im zweiten Wärmetauscher werden nun die Abgase auf rund 50° C abgekühlt. Die Abgase geben die Wärme an die Zuluft der Heizung ab. Je kälter die Zuluft, sprich die Außenluft, desto größer die Möglichkeit der Wärmeabgabe. Die Erwärmung der Zuluft erleichtert eine optimale Verbrennung, diese wiederum ist Voraussetzung für einen geringen Energieverbrauch und eine möglichst schadstoffarme Verbrennung.

Brennwerttechnik gibt es für Gas- und Ölheizungen. Für beide Energieträger ist sie mittlerweile Standardtechnik. Sollte es im Rahmen einer energetischen Modernisierung nicht möglich sein, auf regenerative Energieträger zu wechseln, so stellt eine moderne Brennwertheizung eine Alternative dar. Rund zehn Prozent Energieeinsparung gegenüber einer traditionellen Heiztechnik reduzieren Ihre Heizkosten. Geringere Schadstoffemissionen bei der Verbrennung schonen die Umwelt.


Kraft-Wärme-Kopplung
Bei der Kraft-Wärme-Kopplung erzeugt ein Motor in einem kompakten Blockheizkraftwerk mithilfe eines Generators elektrische Energie. Wie jeder Verbrennungsantrieb erzeugt die Technik auch Wärme, die zum Heizen genutzt wird. Den erzeugten Strom können Sie im eigenen Haus verbrauchen oder ins allgemeine Stromnetz einspeisen. Als Brennstoff eignen sich Heizöl, Erdgas und Pflanzenöl sowie auch Biogas. Auch Holz kann in Verbindung mit einem Holzvergaserkessel zur Kraft-Wärme-Kopplung genutzt werden. Bei dieser Technik ist es jedoch schwierig, größere Energiemengen zu speichern. Daher sollten Sie möglichst oft gleichzeitig Wärme und Strom benötigen, um einen wirtschaftlichen Betrieb zu gewährleisten.

Hinweise:

  • Für eingespeisten Strom erhalten Sie eine Vergütung, die über das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) und das Kraft-Wärme-Kopplungsgesetz (KWK) geregelt wird.
  • Realisieren Sie die Warmwasserbereitung zentral in Kombination mit der Heizung.
  • Lassen Sie sich die Regelung und Einstellung der Heizung durch den Heizungsfachmann genau erklären. Falsch eingestellte Anlagen können zu unnötigem Energieverbrauch oder zu Komfortverlust führen.



Bevor Sie die Brennwerttechnik nutzen, lassen Sie Ihren Schornstein überprüfen. Eventuell muss dieser erneuert werden, da normale Hausschornsteine oft nicht Feuchte beständig sind.


Wärmepumpe

 

Wärmepumpe (Erdreich) : BildquelleHaus sanieren - profitieren 

Die Wärmepumpe arbeitet nach dem gleichen Prinzip wie ein Kühlschrank, nur umgekehrt: Sie nutzt die in Luft, Erde oder Grundwasser gespeicherte Energie zum Heizen. Als Energiequellen empfehlen sich Erdwärme oder das Grundwasser. Erdsonden nehmen beispielsweise die Wärme aus dem Untergrund auf und leiten diese über so genannte Kältemittel zur Pumpe weiter. In der Wärmepumpe wird durch einen Verdichter die notwendige Temperatur zum Heizen erzeugt. Für diese Arbeit benötigt die Wärmepumpe allerdings elektrische Energie. Trotzdem ist die Technik wirkungsvoll: Drei Viertel der Heizenergie stammen etwa aus der Erdwärme. Nur 25 Prozent kommen aus der Steckdose. Wärmepumpen erzeugen nicht so hohe Temperaturen wie herkömmliche Heizkessel. Damit Sie es in Ihren Räumen genauso warm haben, sollten Sie eine flächige Fußboden- oder Wandheizung installieren. Diese Flächenheizungen verteilen die Wärme gleichmäßiger und kommen mit niedrigeren Temperaturen aus. Wenn Sie Ihr Haus aber sehr gut gedämmt haben, reichen die vorhandenen Heizflächen eventuell auch für die Wärmepumpe aus. Zur Warmwasserbereitung können Sie auch die Wärmeenergie der Abluft einer vorhandenen Lüftungsanlage oder der Außenluft nutzen.

Hinweis:

  • Die entscheidende Größe für den wirtschaftlichen Betrieb ist die so genannte Arbeitszahl. Damit eine Arbeitszahl von 4 erreicht wird, müssen alle Komponenten der Heizung aufeinander abgestimmt werden. Lassen Sie sich diesbezüglich von Ihrem Handwerker helfen, oder fragen Sie Ihren Energieberater.




Holzpellet-Heizung
Für Ein- und Zweifamilienhäuser bieten Holzpellet-Heizungen jeglichen Komfort einer modernen Zentralheizung. Holzpellets sind gepresste Sägespäne. Sie können sowohl einen automatisch beschickten Kessel als auch einen Pelletofen einsetzen. Für größere oder mehrere Häuser eignen sich auch HackschitzelHeizungen, die gehäckseltes Holz verbrennen. Als Lagerraum können Sie einen bereits vorhandenen Kellerraum nutzen oder Ihr altes Heizöllager umbauen. Es ist auch möglich, das Holz auf dem Dachboden, in freistehenden Silos oder unter-irdischen Bunkern zu lagern.

Sie sollten darauf achten, dass die Pellets nach »DIN-plus« oder »Ö-Norm« genormt sind. Dabei ist eine Zertifizierung nach »DIN 51731« als Qualitätsindikator ungeeignet, da wichtige Parameter nicht berücksichtigt werden.

In eine Pelletheizung können Sie auch einen Wärmetauscher einbauen lassen, der die Energieausnutzung um mehr als zehn Prozent steigert. Dieses technische Detail nutzt die Wärme aus dem Abgas und führt sie dem Heizkreislauf wieder zu. Außerdem kann ein so genannter Abgaswäscher helfen, den Feinstaub im Abgas herauszufiltern und somit fast vollständig zu vermeiden.


6. Thermische Solaranlage
Thermische Solaranlagen können eine Ergänzung zu allen zuvor beschriebenen Heizungsanlagen sein. Die Sonnenkollektoren werden in der Regel auf dem Dach, manchmal aber auch an der Fassade oder auf dem Erdboden befestigt. Wichtig ist, dass sie nicht verschattet werden. Außerdem sollten sie möglichst nach Süden ausgerichtet sein. Wird die Solaranlage nur zur Warmwasserbereitung eingesetzt, kann sie etwa 60 Prozent der hierzu benötigten Energie bereitstellen. In den Monaten Mai bis September übernimmt sie die Warmwasserbereitung fast vollständig. Bis zu 15 Prozent kann eine Solaranlage zur Beheizung des Hauses beitragen.

Hinweis:

  • Es gibt zwei Arten von Solaranlagen: Thermische Anlagen zur Warmwasserbereitung und Fotovoltaikanlagen. Diese erzeugen Strom, den Sie ins öffentliche Stromnetz einspeisen können. Dafür erhalten Sie vom Energieversorger eine Einspeisevergütung.




Quelle der Bilder und Texte: Haus sanieren - profitieren 

TIPPS ZUR KELLERDECKENDÄMMUNG

Keller und Bodenplatte dämmen


Dämmung Kellerraum
Ob Sie Ihren Keller als Heizraum, Büro oder Hobbyraum nutzen – eine zusätzliche Dämmung lohnt sich in mehrfacher Hinsicht. Zum einen können Sie etwa zehn Prozent Energie einsparen. Die Kellerdecke oder Bodenplatte zu dämmen, ist technisch einfach und damit vergleichsweise günstig. Die Sanierungsmaßnahme hat noch einen Vorteil: In Ihren Wohnräumen wird es behaglicher, weil der Boden nicht mehr so fußkalt ist. Wo die Dämmung angebracht ist, hängt von seiner künftigen Nutzung ab und natürlich davon, ob Sie überhaupt einen Keller haben.


Kein Keller vorhanden
Haben Sie keinen Keller, muss die Dämmung von innen auf den Erdgeschossboden aufgebracht oder der gesamte Fußbodenaufbau erneuert werden. Einige ältere Häuser haben einen belüfteten Holzfußboden oder in Sand verlegte Fliesen. Hier zu dämmen ist vergleichsweise einfach, weil Sie nur einen neuen Boden mit Dämmung einziehen müssen. Sollten Sie aber schon eine feste Bodenplatte haben, ist die zusätzliche Dämmmöglichkeit etwa durch die Raumhöhe begrenzt. Hinzukommt, dass Türen anzupassen, Heizkörper eventuell anzuheben und Anschlüsse an Treppen anzugleichen sind.

Dämmen Sie immer so stark wie möglich: 16 Zentimeter bei einer Wärmeleitfähigkeit von 0,040 W/mK. Der U-Wert des Bodens beträgt dann ungefähr 0,2 W/m²K. Höherwertige Dämmstoffe mit einer geringeren Wärmeleitfähigkeit erlauben bei gleichem U-Wert einen dünneren Aufbau.

Kosten:Die Kosten sind vom Fußbodenaufbau abhängig und liegen zwischen 70 und 160 € pro Quadratmeter.


Keller unbeheizt
Wird der Keller nicht beheizt, können Sie den Erdgeschossboden von innen genauso zusätzlich dämmen wie Sie es ohne Keller machen würden. Vielfach ist es aber einfacher und vor allem auch günstiger, die Kellerdecken von unten zu dämmen. Dämmstoffplatten werden von unten an die Decke geklebt oder gedübelt. Heizungs- und Warmwasserrohre unterhalb der Decke können dabei direkt mit "eingepackt" werden.

Kosten:Die Kosten für diese Maßnahme liegen bei 30 bis 60 € pro Quadratmeter.


Keller beheizt
Auch im Keller müssen beheizte Räume gedämmt werden. Eine Außenwanddämmung ist auch hier, bauphysikalisch betrachtet, das sinnvollste. Nachteil ist, hierfür muss der Keller vollständig freigelegt werden. Aber bei älteren Häusern kann dies eine erforderliche Maßnahme sein. Sperrschichten gegen Feuchtigkeit waren früher nicht immer üblich oder ihre Funktionsfähigkeit hat aufgrund ihres Alters gelitten. Eine funktionierende Sperrschicht erhält die Bausubstanz Ihres Hauses und somit den Wert Ihrer Immobilie.

Alternativ können die Wände auch von innen gedämmt werden. Dabei müssen natürlich die gleichen Punkte beachtet werden wie bei der Innendämmung einer normalen Außenwand. Die Kelleraußenwand muss trocken sein und die Dämmung durch eine Sperre vor aufsteigender Feuchte gesichert werden.

Aufgrund der besonderen Feuchtigkeitsverhältnisse und der baulichen Gegebenheiten im Keller ist es oft nicht möglich, große Dämmstärken einzusetzen. Ihr Energieberater sollte Materialien auswählen, die eine niedrige Wärmeleitzahl haben - etwa 0,025 W/m²K und geringer - und gut mit Feuchtigkeit "umgehen" können.

Der Kellerboden kann im Bestandsgebäude nur von innen gedämmt werden. Hier gelten die gleichen Anforderungen und Bedingungen wie bei einem Gebäude, das keinen Keller hat.


Für den richtigen Durchblick – Ihre Fenster.
Sie möchten wirkungsvoll Energie sparen: Dann tauschen Sie auch Ihre alten Fenster aus. Moderne Modelle haben eine rund dreifach verbesserte Wärmeschutzwirkung als ältere 2-Scheiben-Isolierverglasungen. Allerdings sollten Sie diese Maßnahme immer im Zusammenhang mit der Außenwanddämmung sehen. Werden nur die Fenster ersetzt, sollten Sie darauf achten, dass an den Laibungen ausreichend Platz für eine eventuell später angebrachte, zusätzliche Dämmschicht bleibt. Wenn nicht ausreichend Raum da ist, müssten Sie die Fenster an die Vorderkante des Mauerwerkes versetzen, damit die Dämmung später den Fensterrahmen überdecken kann und Wärmebrücken vermieden werden.

Kosten:Die Kosten für einen Fenstertausch liegen je nach Qualität bei etwa 300 bis 500 Euro pro Quadratmeter.


Fensterscheiben



Fensterscheiben : BildquelleHaus sanieren – profitieren

Welche Fenster sollten Sie austauschen? Auf jeden Fall die einfach verglasten Fenster und Doppelfenster, die bis Ende der 60er Jahre eingebaut wurden. Durch sie entweicht bis zu sechsmal mehr Wärme als durch heutige Fenster.

Die Isolierverglasungen, manchmal im Sprachgebrauch auch Thermopane-Scheiben genannt, wurden dann seit den 70er Jahren eingebaut. Isoliergläser sind Doppelscheiben, die am Rand auf Abstand miteinander luftdicht verklebt werden. Erst seit Mitte der 90er Jahre werden flächendeckend die so genannten Wärmeschutzgläser verwendet. Das sind Isolierfenster, bei denen sich noch eine unsichtbare, reflektierende Metallschicht auf einer Scheibe befindet. Dieses Material reflektiert die Wärmestrahlen zurück in den Raum. Moderne Wärmeschutzgläser sind außerdem im Zwischenraum der Scheiben anstelle von Luft mit Edelgasen befüllt. Das verringert den Wärmedurchgang noch weiter.

Durch die guten Wärmeschutzgläser sind heute auch größere Fensterflächen möglich, ohne dass Sie Energie verschwenden. Im Gegenteil: Wenn Sie die Fenster geschickt ausrichten, können sie das Sonnenlicht im Winter einfangen.

Damit es im Sommer dann nicht zu heiß wird, sollten Sie sich auf der West- und Südseite des Gebäudes über einen Sonnenschutz beispielsweise mit außen liegenden Lamellen oder Jalousien Gedanken machen.


Fensterrahmen
Es gibt Holz-, Kunststoff- und Aluminiumrahmen und Kombinationen von Aluminium mit Holz oder Kunststoff. Besonders die alten ungedämmten Aluminiumrahmen lassen zu viel Wärme nach außen durch. Wegen der niedrigen Oberflächentemperatur des Aluminiums wirkt das auch unbehaglich: Viel Wärme strömt in Richtung der kalten Oberfläche, diese Luftbewegung wird als unangenehme Zugluft empfunden (Frösteleffekt). 

Aber auch alte Holz- und Kunststoffrahmen sind nicht immer dicht. Kalte Zugluft und hohe Wärmeverluste sind die Folge. Feuchtigkeit schlägt sich nieder und die Gefahr von Tauwasser- und Schimmelpilzschäden nimmt zu.

Moderne Rahmensysteme sind dagegen thermisch getrennt. Das heißt, dass die äußeren und inneren Rahmenteile nur indirekt über Kunststoff- oder Holzteile verbunden sind. Diese Materialien leiten Wärme schlecht. Zusätzlich schützen heute von außen und innen spezielle, luftdicht verklebte Folien den Übergangsbereich zwischen Fensterrahmen und Wand, damit weder Wind noch Wasser durchdringen können. Dadurch wird ganz oft nebenbei auch der Schallschutz verbessert. Heutige Rahmensystme bieten alle einen nahezu gleich guten Wärmeschutz.

Es sind also rein optische Kriterien und Anforderungen an Pflege und Dauerhaftigkeit, die Ihre Wahl des Materials beeinflussen können.


Quelle der Bilder und Texte: Haus sanieren - profitieren



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