• ENERGIEBERATUNG FÜR PRIVATKUNDEN UND UNTERNEHMEN

    Cornelius Schmidt Planung und Energie GmbH München
    Einsparpotential sichern
  • ENERGIEBERATUNG FÜR PRIVATKUNDEN UND UNTERNEHMEN

    Cornelius Schmidt Planung und Energie GmbH München
    Immer gut beraten
  • ENERGIEBERATUNG FÜR PRIVATKUNDEN UND UNTERNEHMEN

    Cornelius Schmidt Planung und Energie GmbH München
    Gesetzliche Verpflichtungen einhalten

ENERGETISCHE SANIERUNG

An Ihrem Haus gibt es viele Möglichkeiten, langfristig Energie zu sparen. Bauliche Maßnahmen wie eine Wärmedämmung gehören ebenso dazu wie die Erneuerung der technischen Anlagen. Hierdurch verbessern Sie die energetische Effizienz Ihres Hauses: Sie sparen Kosten und auch Ressourcen wie Erdöl oder Gas. Den Energieverbrauch Ihres Hauses können Sie mit folgenden Faktoren beeinflussen:

  • Dämmung der Gebäudehülle,
  • einer wirkungsvollen Heizungstechnik und
  • einem energiebewussten Nutzerverhalten.


Diese Möglichkeiten sollten Sie nicht einzeln betrachten, sondern immer als Gesamtheit. Eine neue Heizungsanlage kann noch mehr Energie einsparen, wenn zusätzlich die Außenwände gedämmt werden. Spezielle Systeme wie etwa Wärmepumpen benötigen sogar einen bestimmten Dämmstandard, um wirkungsvoll arbeiten zu können. Wenn Sie nicht alle notwendigen Maßnahmen auf einmal machen, sondern Schritt für Schritt sanieren, sollten Sie im Vorfeld ein Gesamtkonzept für Ihr Haus zusammenstellen. Ihr Energieberater hilft Ihnen, einen "Modernisierungsfahrplan" zu erstellen.

Lesen Sie:

Bevor Sie mit der Dämmung Ihres Hauses beginnen, legen Sie in Zusammenarbeit mit Ihrem Energieberater fest, welche Räume innerhalb der beheizten »Gebäudehülle« liegen. Dabei sollten Sie mögliche Ausbaureserven im Dach oder Keller berücksichtigen. Die Dämmung muss diesen beheizten Bereich möglichst lückenlos umschließen. Dann kann Heizenergie aus den Wohnräumen nicht so schnell entweichen. Aber der Wärmeschutz ist nur eine Funktion. Dämmstoffe helfen auch:

  • die Oberflächentemperatur der Wandinnenflächen zu erhöhen und damit das Raumklima zu verbessern,
  • oftmals die Schalldämmung zu optimieren und
  • vor Überhitzung zu schützen.

Wärmebrücken
Wichtig ist, dass Handwerker die Übergänge etwa von Außenwand und Fenster lückenlos dämmen, da sonst Wärmebrücken entstehen. Diese erhöhen den Heizenergieverbrauch und sind immer die kältesten Stellen an der Wandoberfläche. Dort kann die Feuchtigkeit aus der Luft kondensieren und Wasser sammelt sich an. Diese feuchten Stellen sind ideale Nährböden etwa für Sporen von teils gesundheitsschädlichen Schimmelpilzen. Insbesondere in Räumen mit höherer Luftfeuchtigkeit wie in Bädern ist diese Gefahr groß. Um Wärmebrücken beispielsweise an Rollladenkästen oder Fensterrahmen zu vermeiden, sollten Sanierungsmaßnahmen miteinander abgestimmt werden. Ihr Energieberater hilft Ihnen dabei.


Dämmmaterial
Für die Dämmung gibt es eine Vielzahl von Materialien, die zur Verfügung stehen. Sie lassen sich in drei Gruppen unterscheiden:

  • anorganische oder mineralische Dämmstoffe wie Blähton, Kalziumsilikat, Mineralwolle, Schaumglas;
  • organische Dämmstoffe wie Polystyrol und Polyurethan (PUR)
  • organische Dämmstoffe aus nachwachsenden Rohstoffen wie Flachs, Hanf, Holzfasern, Wolle und Zellulose

Dämmen Sie Ihr Gebäude neu, erhöht sich automatisch auch der sommerliche Wärmeschutz.

Wärmeleitfähigkeit
Die Wärmeleitfähigkeit (in W/(mK)) gibt Auskunft über den winterlichen Wärmeschutz und zeigt an, welche Energie durch einen ein Meter dicken Baustoff bei einer Temperaturdifferenz von einem Grad Celsius hindurchgeht. Je kleiner der Wert, desto besser ist die Dämmeigenschaft des Materials. Gekennzeichnet wird die Baustoffeigenschaft entweder durch die Wärmeleitfähigkeitsgruppe (WLG) oder durch die Wärmeleitzahl λ (Lambda). So entspricht ein Material der WLG 035 einem λ von 0,035 W/mK und ist damit besser als eines der Gruppe 045 gleicher Dicke. Werden nicht der einzelne Baustoff, sondern ganze Wand-, Deckenaufbauten oder Fenster betrachtet, sprechen Experten vom U-Wert (früher k-Wert). Dieser Wärmedurchgangskoeffizient setzt sich aus den Dämmstoffdicken und den Wärmeleitzahlen der verschiedenen Materialien zusammen. Er ist das Maß für den Wärmestromdurchgang durch eine ein- oder mehrlagige Materialschicht, wenn auf beiden Seiten verschiedene Temperaturen anliegen. Für den Dämmstandard der Gebäudehülle sind die U-Werte der Bauteile die wichtigsten Kennzahlen.


Baustoffklassen
Im Falle eines Brandes zeigt sich, ob ein Gebäude vernünftig geplant wurde. Während einige Baustoffe dem Brand widerstehen oder "lediglich" mitbrennen, geht von anderen Baustoffen eine zusätzliche Gefahr aus: Sie entwickeln giftige Dämpfe und Gase oder brennen rasend schnell ab. Wie widerstandsfähig das Material gegen Feuer ist, beschreiben die Baustoffklassen.

Baustoffklassen:
A: alle nicht brennbaren Baustoffe; unterteilt in A 1: ohne brennbare Bestandteile und A 2: mit geringen brennbaren Bestandteilen (Diese Bezeichung findet sich auch in der EU-Norm).

B: alle brennbaren Baustoffe; unterteilt in B 1 (B und C nach EU-Norm): schwer entflammbare Baustoffe, B 2 (D und E nach EU-Norm): normal entflammbar und B 3 (F nach EU-Norm): leicht entflammbar. Baustoff der Klasse B 3 werden im Hochbaubereich nicht eingesetzt.


Lieferform
Dämmmaterialien sind in Bahnen, als Matten, Filz oder als lose Schüttung erhältlich. Welche Lieferform für Sie geeignet ist, hängt von der geplanten Maßnahme ab: Wollen Sie einen Hohlraum wie zwischen zwei Mauern dämmen, bietet sich einblasbares, loses Material an. Rollen sind einfach zu verlegen. Diese können auch mehrlagig ausgelegt werden, da sie nur bis zu bestimmten Dämmdicken erhältlich sind.


Prüfzeichen
Alle Produkte müssen das Konformitätszeichen der Europäischen Gemeinschaft (CE-Zeichen) oder das Übereinstimmungszeichen (Ü-Zeichen) tragen. Mit Prüfzeichen ausgestattete Materialien sichern Qualitätsstandards. Ist ein Dämmstoff ausschließlich mit dem CE-Zeichen versehen, müssen Sie 20 Prozent mehr Baustoff einrechnen, um auf die gleiche Dämmwirkung von Materialien zu kommen, die mit dem Ü-Zeichen ausgestattet sind.

 

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.